Stille - Retreats
Gemeinschaft
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Vision Terra Universalis als Pdf
Terra Universalis
Der nächste Buddha wird nicht in der Form eines Individuums erscheinen.
Der nächste Buddha könnte die Form einer Gemeinschaft annehmen,
einer Gemeinschaft, welche Mitgefühl und liebevolle Zuwendung übt,
einer Gemeinschaft, welche ein achtsames Leben übt.
Dies könnte unser wichtigster Beitrag sein
für das Überleben auf der Erde.

(Thich Nhat Hanh)
 
 
 
Weitere Gemeinschaften/Projekte:
 
- http://gen-europe.org/de
 
- www.doerferderzukunft.de
 
- www.schloss-tempelhof.de
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Unsere Welt befindet sich momentan in einer großen Krise. Dabei handelt es sich nicht um eine ökonomische Krise, sondern vor allem um eine Lebenskrise. Konsum und Individualismus, extremer Selbstzentrismus, Seperation und Materialismus bestimmen im Allgemeinen den modernen Lebensstil.

Durch die zunehmende Globalisierung wird die Erde zerstört. Der Ökozid schreitet täglich unaufhörlich voran. Können wir ihn überhaupt noch aufhalten? Was kann der Einzelne oder Gruppen und Gemeinschaften noch tun, um eine notwendige Veränderungen zu bewirken? Wird ein wesentlicher Teil der Veränderung sein, dass wir Gemeinschaften gründen und darin lebend eine gemeinschaftsbezogene Lebensweise zwischen uns wieder herstellen, wie es auch bei den indigenen Völkern – beispielsweise bei den Queros in Südamerika – der Fall ist?

Für diese umfasst ein gemeinschaftsbezogenes Leben für ihre Mitglieder nicht nur ein gemeinsames Teilen aller Bereiche des Seins untereinander, zu der auch eine wirklichen Bezogenheit und Innerlichkeit auf der Herzebene gehört, sondern sie erhalten auch eine lebendige Beziehung zur Mutter Erde und dem Universum, zu den Bergen, Bäumen, Flüssen, den Tieren und Kleinstlebewesen. Alles gehört zu einer verbundenen, gemeinschaftsbezogenen Lebensweise, in der füreinander gesorgt wird.

In der Umsetzung der Vision von Terra Universalis in Samaipata /Bolivien streben wir wieder so eine Herz-Gemeinschaft an, in der es keine Trennung gibt, in der es nicht den Anderen gibt. Der Schmerz eines Anderen ist unser Schmerz. Die Freude eines Anderen ist unsere Freude. Aber auch die Zerstörung in und um uns herum ist auch unsere Zerstörung in uns, die einen tiefgreifenden Selbsterkenntnisprozess erfordert.

Wir müssen wieder lernen füreinander zu sorgen, denn wir alle teilen diese wunderbare Erfahrung: das LEBEN.

Dieses Zusammenleben fordert unsere Verantwortung heraus in Würde, Ehrlichkeit, Disziplin und respektvollen Umgang mit allen Gemeinschaftsmitgliedern, allen Wesen und mit allem, was lebt, eine heilige Beziehung einzugehen, die in Kooperation mit der Schöpfung einhergeht.

Jede wirkliche Annäherung und respektvolle Hinwendung verändert alle Beteiligten. Jede achtsame, mitfühlende Begegnung verändert uns und den Anderen; sie verändert die Welt. Wenn fremde Kulturen zusammen kommen, sollten wir auf das uns Verbindende schauen und nicht darauf, was uns persönlich und kulturell trennt.
Verantwortlichkeit in Gemeinschaften führt zu Transparenz, Ehrlichkeit und den Durchbruch in einen Raum, in dem wir uns verbunden fühlen und den Anderen gleichzeitig so sein lassen können, wie er ist.

Die Lebenskrise, in der wir gerade leben, ist also eine besondere Zeit der Veränderung. Sie fordert Teil eines großen Wandels zu sein. Der Wandel hängt davon ab, inwieweit wir bereit sind Teil des größeren Gewebes – das wir Leben nennen – zu sein und damit mitzufließen. Wir müssen also wieder lernen den heiligen Rhythmus des Lebens in einer bezogenen, erdumspannenden Gemeinschaft zu leben, in der wir die Herzen der Menschen umarmen, statt sie auszugrenzen. Und nicht nur das, es heißt auch, mit allen weiteren außerirdischen Bewohnern des Universums verbunden zu sein, sie willkommen zu heißen und nicht mehr auszuschließen. Denn darin schließen wir ein anderes Wir-Selbst aus, genau das, dass mit uns kommunizieren möchte und uns ihre Unterstützung anbieten, die wir nicht verweigern sollten. Denn in diesen Zeiten der großen Krise sind sie, unsere intelligenten Nachbarn aus dem Universum gekommen, um sich mit uns zusammenzutun und ihr Wissen mit uns zu teilen. Durch diese Annahme werden wir eine große Wandlung erfahren und wieder in Balance mit dem großen Ganzen leben. Dies bedeutet u.a. in Harmonie und Gleichgewicht zu schwingen zwischen dem was wir sehen und dem, was wir im Unterbewusstsein erschaffen wollen und mit wem wir in Resonanz treten. Der Evolution leichtfüssig darin zu folgen und gleichzeitig ihr Mit- Schöpfer zu sein und den nächsten Schritt zu erträumen ist, sicherlich die größte und befreienste Entfaltung des Menschen.
Für die Errichtung von Terra Universalis haben wir inzwischen einen geeigneten Ort gefunden, um ein ökologisches Dorf aufzubauen:

In Bolivien haben wir verschiedene Grundstücke, teilweise unbebaut am Rande von Samaipata gefunden. Dort ist bereits eine freie Schule vor vier Jahren gegründet worden und Freunde haben ebenfalls die Transition-Townbewegung ins Leben gerufen. Außerdem gibt dort inzwischen auch eine Permakulturbewegung, sowie verschiedene spirituelle Seminarangebote.

Wir werden 2018 zunächst ein Meditations -und Heilzentrum aufbauen, in denen u.a. auch Heiler verschiedenster indigener Völker ihre natürlichen Heilmethoden weitergeben werden und eine kleine Gemeinschaft gründen, aus der dann die weiteren Initiativen für eine größere Dorfgründung hervorgehen kann.


Interessierte an dem Terra Universalis-Projekt sind herzlich willkommen. Wir brauchen für den Aufbau des Dorfes engagierte Menschen aus allen Bereichen, die uns tatkräftig wie auch finanziell unterstützen. Eine Genossenschaftsgründung in Bolivien ist für 2019 vorgesehen.

Webseite von Terra Universalis: www.terra-universalis.org

Hier eine aktuelle Planungsphase des Projektes: Aktuelles - Terra Universalis